Als Mitarbeiterin und Führungskraft
Ich kenne Unternehmen aus der Perspektive derer, die darin arbeiten, Verantwortung übernehmen und führen. Ich weiß, was Entscheidungen an der Spitze im Unternehmen tatsächlich auslösen.
Über mich
Es ist leicht, etwas hinter sich zu lassen, das nicht funktioniert.
Schwierig wird es dann, wenn das, was dich erfolgreich gemacht hat, plötzlich zu eng für das wird, was als Nächstes kommt.
Foto 03Mein Weg
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Manche Rollen verlässt man nicht, weil sie nicht funktioniert haben. Man verlässt sie, weil sie ihren Job längst erfüllt haben.
Ich weiß meistens ziemlich früh, wenn eine Rolle für mich zu eng geworden ist. Oft lange bevor ich begründen kann, warum.
Ich habe früh Verantwortung übernommen, geführt, aufgebaut, entschieden. Und ich bin immer wieder an denselben Punkt gekommen:
Erfolg ist für mich kein Grund, in einer Rolle zu bleiben, aus der ich längst herausgewachsen bin.
Mein Weg hat mich vom Recruiting immer näher an die Fragen gebracht, die mich heute wirklich interessieren:
Heute begleite ich Unternehmer:innen genau an diesem Punkt. Wenn das Unternehmen längst weiter ist als die Rolle, in der sie selbst noch funktionieren.
Denn manchmal ist der nächste Schritt kein Neuanfang. Du bist einfach bereit für eine größere Rolle.
Woher ich es weiß
Ich kenne Unternehmen aus der Perspektive derer, die darin arbeiten, Verantwortung übernehmen und führen. Ich weiß, was Entscheidungen an der Spitze im Unternehmen tatsächlich auslösen.
Ich habe mehr als 25 Unternehmen und Kanzleien begleitet und dabei gelernt, hinter einzelnen Herausforderungen die Muster zu erkennen, die sich immer wieder zeigen.
Ich habe selbst gegründet, aufgebaut, geführt und entschieden. Ich weiß, was sich verändert, wenn ein Unternehmen nicht mehr allein durch die Leistung der Person an seiner Spitze wachsen kann.
Unternehmen von innen erlebt. Von außen beraten. Von der Spitze geführt.
Meine Haltung zu Führung und Organisation ist nicht am Whiteboard entstanden.
Wie ich arbeite
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Menschen faszinieren mich. Ich beobachte genau, höre aufmerksam zu und erkenne Muster und Zusammenhänge sehr früh.
Manchmal weiß ich, dass etwas nicht stimmt, lange bevor ich erklären kann, warum.
Was ich früher einfach Instinkt genannt habe, ist wahrscheinlich genau das: sehr schnelle Mustererkennung. Ich höre, was jemand sagt, und bemerke genauso, was nicht gesagt wird. Deshalb interessiert mich selten nur die Frage, mit der jemand zu mir kommt. Mich interessiert, was dahinter liegt.
Vielleicht erklärt das auch meine hartnäckige Liebe zu The Mentalist und Bones. Mein Morgen beginnt tatsächlich mit einem starken Kaffee, Nala neben mir und einer Folge meiner Lieblingsserien. Die eine lebt davon, Menschen zu lesen und feinste Muster zu erkennen. Die andere von Fakten, Logik und dem, was sich tatsächlich belegen lässt.
In meiner Arbeit brauche ich beides.
Ich vertraue meinem Instinkt, aber ich treffe unternehmerische Entscheidungen nicht allein aus dem Bauch heraus. Ich hinterfrage, ordne ein und halte auch dann dagegen, wenn die bequemere Antwort eine andere wäre.
Deshalb bin ich nicht dein Cheerleader. Ich bin dein stärkstes Gegenüber.
Ich sage dir nicht, was du hören willst. Ich sage dir, was du hören musst.
Du brauchst niemanden, der dir bestätigt, was du ohnehin schon denkst.
Du brauchst ein Gegenüber.
Ich hinterfrage, halte dagegen und mache sichtbar, was du selbst vielleicht längst spürst, aber noch nicht greifen kannst – auch dann, wenn es unbequem wird.
Foto 05„Ich will kein Leben, von dem ich mich in den Urlaub retten muss. Und kein Unternehmen, aus dem ich aussteigen möchte.“
Melanie PufferDrei Erkenntnisse, für die ich bezahlt habe
01Jahre im Recruiting
Du kannst kein Organisationsproblem wegrekrutieren.
Ich habe lange genug versucht, die richtigen Menschen für Unternehmen zu finden. Und oft genug erlebt, dass selbst die beste Besetzung nichts löst, wenn Führung, Verantwortung und Strukturen dahinter nicht funktionieren.
Irgendwann hörst du auf, nur die offene Stelle anzusehen. Und fängst an, das Unternehmen dahinter zu lesen.
02Unternehmen von innen
Dein Unternehmen wird dir irgendwann den Spiegel vorhalten.
Du kannst Verantwortung verteilen, Organigramme zeichnen und die besten Menschen einstellen. Wenn am Ende trotzdem alles über deinen Tisch muss, ist das kein Zufall.
Ein Unternehmen organisiert sich um die Person an seiner Spitze. Auch um ihre Grenzen.
Das ist unbequem und genau deshalb ist es wichtig.
0330.000 Euro Coaching später
Ein hoher Preis garantiert noch keine echte Entwicklung.
Ich habe viel investiert. Nicht nur Geld, sondern auch Zeit, Vertrauen und die Bereitschaft, wirklich hinzusehen. Und dabei ziemlich teuer gelernt: Es reicht nicht, jemanden an deiner Seite zu haben. Entscheidend ist, wer dort sitzt.
30.000 Euro später weiß ich sehr genau, welchen Unterschied das richtige Gegenüber macht.
Auf der Bühne
Ich stehe nicht auf der Bühne, um zu wiederholen, was ohnehin schon alle wissen, oder um Bekanntes schöner zu formulieren.
Ich will Gedanken in den Raum stellen, die etwas verschieben. Impulse geben, die etwas in Bewegung bringen und Gespräche anstoßen, die nicht mit dem Applaus enden.
Bekannt aus
Auszeichnung Die Presse · 30 unter 35
Zusammenarbeit
Ich glaube nicht an den Traum vom Unternehmen, das irgendwann ganz ohne dich läuft, während du irgendwo am Strand liegst.